Arbeitgeberattraktivität und Imagebildung des Tourismus als Arbeitgeber
Generation Z: Wunsch nach einer Start-Up-Mentalität?

Generation Z: Wunsch nach einer Start-Up-Mentalität?

von Lukas Hartleif und Markus Holzweber

Jeder Tourismusbetrieb profitiert von agilen Mitarbeitenden, die gemeinsam mit dem Management die touristische Zukunft attraktiv gestalten wollen. Unternehmen sollten deshalb „weiterentwickelte Hygienefaktoren“ einsetzen, so dass sich die Generation Z direkt angesprochen fühlt. Weil die neue Generation anders denkt, werden Hygienefaktoren zu Attraktoren weiterentwickelt. Die jungen Mitarbeiter, die die Generation Z prägen, verlangen nach einer Start-Up-Mentalität. Diese neuen Rahmenbedingungen ermöglichen touristischen Unternehmen in der neuen Arbeitswelt erfolgreicher zu sein.

Im Rahmen einer INTERREG- Studie zum Thema „Attraktiver Tourismus (AB256)“ wurde erforscht, welche Erwartungshaltung junge Menschen an den eigenen Arbeitgeber im Tourismus stellen. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Menschen sehr genaue Vorstellungen bezüglich der eigenen beruflichen Zukunft haben. Gerade im Hinblick auf die Work-Life-Balance und die Erfüllung von Wünschen und Träumen hinsichtlich der eigenen beruflichen Entwicklung sind junge Menschen der Generation Z der Meinung, dass eine Start-Up Mentalität die Attraktivität eines Jobs im Tourismus deutlich steigern könnte.

Die neue soziale Anerkennung von jungen Menschen definiert sich stark in Abhängigkeit von dem Zuspruch aus sozialen Medien, von Freunden und Bekannten. Die Attraktivität des neuen Jobs wird in sozialen Medien mit Freunden geteilt. Diese „Sharing Activities“ sind Teil der Start-Up-Mentalität und tragen zur Attraktivität im Berufsalltag bei. Die daraus resultierenden sozialen Vorteile sind eine Komponente, welche die Attraktivität eines Erwerbslebens im Tourismus begründen kann.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass junge Menschen Inspiration und Motivation aus der Freizeitindustrie ziehen und in das eigene Erwerbsleben einbauen möchten. Das ermöglicht Unternehmen, die Erwartungen von jungen Mitarbeitenden zu erkennen, relevant einzuordnen können und in betriebliche Prozesse der Wertschöpfung umsetzen zu können. Attraktoren können so eingesetzt werden, dass junge Mitarbeitende sich angesprochen fühlen und ihre Fähigkeiten in den Betrieb einbringen. Unternehmen sollten sich auf die Start-Up-Mentalität ihrer neuen und jungen Mitarbeitenden einlassen, um gemeinsam die touristische Arbeitswelt aktiv zu gestalten und nachhaltig zu formen.

Mehr Ergebnisse erfahren sie im Ergebnisbericht der Studie.

Kontakt:

Lukas Hartleif: lukas.hartleif@fh-kufstein.ac.at

Markus Holzweber: markus.holzweber@fh-kufstein.ac.at

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.